| Ein Drahdiwaberl
ist ein Brummkreisel. Sehr gerne wird das Wort auch für unentschlossene,
wankelmütige Mitgenossen verwendet. Vielmehr
allerdings kennt man in Österreich unter dem Begriff "Drahdiwaberl"
die gleichnamige Rock-Hardrock-Politik-Kabarettgruppe. Seit 1969 schockieren
die (ständig wechselnden) Mannen rund um Professor Stefan Weber (war im Brotberuf
Lehrer) prüdes Publikum in Österreich und Umgebung (auch das besonders
prüde Amerika wurde schon einmal Zeuge der extremen Bühnenshow).
Durch die "anregende" Bühnenshow hat sich die Truppe eine Vielzahl
von treuen Fans erspielt. Drahdiwaberl diente auch als Brutstätte
bzw. aus Sammelbecken für so manchen Musiker: Auch eine gewisser Hans
Hölzl (Falco) sammelte erste Erfahrungen. Seit 1995 gibt es nahezu
jedes Jahr sogenannte "letzte Auftritte" der Band. Ab 2000 widmete
man sich mit großem Eifer der Abwahl der Schüssel-Bundesregierung(en).
Auch wenn der "Schmäh" schon ein wenig abgenutzt wurden und
wirkt- möge Stefan Weber der Szenerie noch lange erhalten bleiben;-)
| Single/
LP | Jahr |
Titel
- Single/Album | beste
Platzierung (Charts) | | S |
1981 |
Lodenfreak |
7 |
| S |
1982 |
Lonely
(mit Lukas Resetarits) | 4 |
| S |
1985 |
Mulatschag |
28 |
| S |
1989 |
Greif
hier nicht her (mit Dana Gillespie) | 12 |
| | | | |
| LP |
1981 |
Psychoterror |
8 |
| LP |
1982 |
Mac
Ronalds Massaker | 3 |
| LP |
1983 |
Werwolfromantik |
7 |
| LP |
1986 |
Jeanny's
Rache | 13 |
| LP |
1995 |
Sperminator |
40 |
| | | | |
|