| Wenn
die Deutschen die Christina Stürmer zur besten deutschen Sängerin wählen,
den Udo Jürgens gleichwohl beanspruchen und den Freddy Quinn ebenso, dann
sind wir auch einmal so frei (und frech) und stellen Etta Scollo einfach unverschämt
als Vertreterin des Austropops dar: Die
Sizilianerin (geboren in Catania) ging mit 18 Lenzen nach Turin um Kunst und Architektur
zu studieren. Schon bald lernte sie den Pianisten Joachim Palden kennen, dem
sie nach Wien folgte und mit ihm 2 LP's einsang. Auch eine Gesangsausbildung
am Konservatorium in Wien trug zur Stimmbildung Etta's wohl einiges bei.
1988 folgte ein Riesenhit: Mit "Oh darling" sang sich Etta Scollo mit
ihrer markanten Stimme in die Herzen der Österreicher und legte dann auch
noch einige (italienisch gesungene) Scheiben nach. Es folgte eine Übersiedelung
ins eher kalte Hamburg, wo Etta Scollo wieder zu ihren italienischen Wurzeln zurückfand
und entsprechendes Liedgut fabrizierte.
Dann pendelte sie zwischen Berlin
und ihrer alten Heimat Catania.
Wohin auch die Reise von Etta Scollo noch gehen wird - mit den Charterfolgen dürfte
es vorbei sein.
| Single/
LP | Jahr |
Titel
- Single/Album | beste
Platzierung (Charts) | | S |
1988 |
Oh
darling | 1(4) |
| S |
1989 |
L'era |
13 |
| S |
1989 |
Sole,
sun, soleil | 7 |
| S |
1989 |
Sulla
pelle | 15 |
| S |
1990 |
Insieme
fairplay (mit José Feliciano) | 30 |
| | | | |
|