| Was sind
eigentlich Fonds? Diese Frage wurde dem Autor dieser Zeilen in seiner
Eigenschaft als Wertpapierberater einer heimischen Bank bzw. als Finanzberater
einer heimischen Versicherung sehr oft gestellt. Eine
vereinfachte (aber wohl sehr zutreffende) Erklärung: Bei einem Wertpapierfonds
beteiligen Sie sich mit Ihrer Einlage anteilig am Fonds und somit auch an dessen
Wertentwicklung. Ein einfaches Beispiel:
Ein Fonds hat bereits 9.000 Euro Einlage. Sie beteiligen sich mit weiteren
1.000 Euro am Fonds. Der Gesamtwert des Fonds ist nun 10.000 Euro - d.h. Sie
besitzen auch 10% des Fondswertes. Nun wird mit dem Geld des Fonds in
Wertpapiere (Aktien, Anleihen etc. - je nach Auslegung des Fonds) investiert.
Annahme 1: Der Fondswert beträgt nach einiger Zeit 15.000 Euro -
Sie haben also aus Ihren 10% schon 1.500 Euro gemacht und könnten diese jederzeit
auch wieder verkaufen (also den Gewinn realisieren). Achtung: Spekulationssteuer.
Annahme 2: Die Fonds entwickeln sich schlecht (was bei Aktienfonds oder
Fremdwährungsfonds leicht möglich ist) und haben nur noch 8.000 Euro
Fondswert - Ihr Anteil ist also auch nur noch 800 Euro wert. Die Anteile
am Gesamtvermögen des Fonds ändern sich übrigens natürlich
täglich (da laufend Anteile gekauft oder verkauft werden) - der Fondskurs
errechnet sich somit gleichfalls täglich. Man bezeichnet diesen auch
oft als "Rechenwert", welcher wie folgt errechnet wird: Fondswert
dividiert durch ausgegebene Fondsanteile = Rechenwert Der "Ausgabepreis"
ist auch ein häufiger Begriff bei Fonds. Dies ist der Preis, den Sie
tatsächlich beim Kauf zahlen müssen - zum Rechenwert kommt auch immer
noch ein Ausgabezuschlag (meistens 1% bis 5% Zuschlag). Noch ein abschließender
Tipp: Investieren Sie nur in Fonds, wenn Sie das Fondsprodukt auch wirklich
verstehen! Relativ sicher sind eigentlich nur Anleihefonds auf Eurobasis -
und sogar mit diesen kann man (kurzfristig) ein wenig Geld verlieren. Natürlich
auch gewinnen;-) Machen Sie sich zuerst ein Bild, lesen Sie sich ein, lassen
Sie sich von einen Fachmann (der sollte schon mehrere Jahre erfolgreich in der
Branche tätig sein) beraten. Erst dann langsam (und mit Geld, daß
man nicht unbedingt schnell wieder braucht) in Mischfonds oder Dachfonds investieren,
in welchen auch Aktien oder gar Optionen inkludiert sind. Nun aber zu
den wichtigsten Seiten über Fonds bzw. zu den Fondsgesellschaften in Österreich.
Jede Menge weiterer Investmentfonds finden Sie übrigens auf fast jeder Seite
einer größeren Bank - fast jede Bank bietet einige Investmentfonds
aus dem eigenen Hause an. Den Link zu den heimischen Banken finden Sie in
der Linksammlung ganz unten. Sie
haben die jedenfalls "Die Qual der Wahl": Allgemeines:
Fonds
Professionell Onlinemagazin für Investmentfondsberater. Viel
Inhalte zu Fonds - leider aber viele Bereiche nur für Fondsberater zugänglich.
Grundwissen
über Fonds Wertvolle
Tipps für den Fondsanfänger bis hin zum Fondsprofi.
Fondskurse
Performancevergleich von Fonds, Fondslisten, Fondssuche, Fondslexikon und
aktuelle Nachrichten vom Teletrader.
Fondsweb
Interessante Seite mit vielen Kursen und jeder Menge dazugehöriger Fonds.
Bankfonds:
Erste Sparinvest
Erste Bank Pioneer
Investments Uni Credit - vorher Capital Invest (Bank Austria)
Raiffeisen
Capital Management Raiffeisen Bank
Volksbank
Fonds Volksbank
Spängler
Fonds Kleines Bankhaus - große Fonds.
Kepler Gehört
mehrheitlich Raiffeisen und wird dort (und auch anderswo) gerne vertrieben.
Weitere Fonds:
Nordea
Im Norden und in den baltischen Regionen stark.
Hasenbichler
Dachhedgefonds - 1990 in Wien gegründet.
Ringturm
Lieblingsfonds der Vienna Insurance Group.
Superfund
Wie auch Hasenbichler mit sehr spekulativen Fonds unterwegs.
AXA Investment
Asset Management
C-Quadrat
Internatinonal erfolgreich.
Invesco
Weiterer globaler Riesenfonds.
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