| Johann
Orsolics wurde am 14.5. 1947 in Neuberg (Burgenland) geboren und wuchs in Wien-Ottakring
auf. Als
Boxer kam er hoch hinaus: 1965 schlug er die Profilaufbahn ein und wurde 1967
Europameister im Superleichtgewicht (gegen Conny Rudhoff) , 1969 selbiges im Weltergewicht
(versus Jean Josselin). 1974 beendete er nach einer Niederlage gegen Jose
Duran seine Karriere. Danach wollte das Privatleben nicht so recht gelingen
und Orsolics stand plötzlich ohne Gasthaus und mit Schulden da bzw. sah auch
(meistens wegen Raufhandel und folgender Körperverletzung) das Gefängnis
öfters von innen. Der Sportmoderator (und vor allem "Mensch")
Sigi Bergmann brachte in der Sendung "Sport am Montag" einen traurigen
Report über den Abstieg von Hans Orsolics - und der Liedermacher Charly Kriechbaum
schrieb ihm sofort eine Nummer auf den Leib. Mit eher wüster Stimme
besang Hans Orsolics folglich in harter Arbeit eine Single, welche sich Wochen
später (eher ob einer Solidaritätswelle, die durch's Land ging, denn
durch gesangliche Künste) an der Spitze der Charts wiederfand und zum Klassiker
wurde. Der steile Abstieg von Hans Orsolics war somit gestoppt - die
Ehe mit Roswitha machte ihn ruhiger und vor allem: Der Alkohol wurde aufgegeben.
Eine Stelle in der ORF-Hausdruckerei brachte zusätzlich Ruhe in das "potscherte
Leben". Anlässlich des 60ers von Hansi Orsolics (2007) brachte
sein "später Mentor" Sigi Bergmann auch ein autobiographisches
Buch in den Handel: "Hansi Orsolics - Triumphe und Leiden eines Boxers".
| Single/
LP | Jahr |
Titel
- Single/Album | beste
Platzierung (Charts) | | S |
1986 |
Mei
potschertes Lebn | 1(4) |
| | | | |
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