| Das
traditionelle Wienerlied mit Schrammeln und Heurigentouch modern und hochmusikalisch
hinterlegt? Bitte sehr: Roland Neuwirth und seine Extremschrammeln sind
wohl das feinste, was diesbezüglich in Wien und Umgebung geboten wird. Schon
seit 1978 erhält der Floridsdorfer (21. Bezirk in Wien) Roland Josef Leopold
Neuwirth (Überstimme von Doris Windhager) ein Stück Kulturerbe Österreichs.
Und die folgenden Zeilen des Künstlers (von seiner Homepage, Link unten)
möchten wir Ihnen nicht vorenthalten: Der Verlust der Melodie ...."Die
Österreicher, die ihre Melodie verloren haben, haben sich selbst verloren.
Hitler und die Unmusikalität der Oberschullehrer haben es fertig gebracht,
daß die Jungen über ihre eigene Volksmusik lachen und sich für
sie schämen. Aus den Radio- und Fernsehgeräten hat man unseren Dialekt
- und damit unsere Identität - liquidiert. Statt der poetischen Bildhaftigkeit
und Präzision unserer Dialekte werden die "Kids" mit permantem
Wenzel Lüdecke-Deutsch gefüttert. Diese Sprache aber weist nicht
die feinen Färbungen und Nuancen auf, nicht die ironische Doppelbödigkeit
oder gar die philosophische Tiefe des Wiener Dialekts. Da aber Sprache auch
Musik ist und eine unzertrennbare Einheit darüber hinaus, die spätestens
im Lied zum Ausdruck kommt, verwundert es auch nicht, daß es keine Halbtöne
mehr gibt, sondern die einstigen Fälle der Chromatik mit ihren reichhaltigen
Harmonien zu bestenfalls fünf Tönen und drei Akkorden verkommen sind.
Zurück bleiben entweder grenzdebile Schunkelmonster, die nurmehr in
Oberkrain beheimatet sind, oder bläßliche "Teenies", die
vergeblich den Rock & Roll wiederentdecken wollen, aber zwischen Videoclips
und Computern verwahrlosen."....
Warum wir das hier zitieren? Weus leida woar is! ;-)
| Single/
LP | Jahr |
Titel
- Single/Album | beste
Platzierung (Charts) | | LP |
1996 |
Moment,
der Christbaum brennt | 24 |
| LP |
1996 |
I
hob an Karl mit mir | 29 |
| LP |
2002 |
Nachtschicht |
62 |
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