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Hier finden Sie - in alphabetischer Anordnung - die derzeit aktuellen Rubriken von Links234.at.


Wintersportler
Wintersportler

Der Wintersport ist in Österreich ob dem Vorhandensein der Alpen und (nach wie vor) häufig frostiger Termperaturen natürlich sehr populär - und auch erfolgreich.
Auch wenn die Sportarten "Ski Alpin" oder "Ski Nordisch" (insbesondere das Skispringen) nicht unbedingt weltweit populäre Sportarten sind - hiermit wird die Medaillenbilanz bei den Winterspielen immer wieder solide aufpoliert.

Finden Sie hier die "Helden des Wintersports" - zuerst die aktuellen (meist noch aktiven) Topstars - weiter unten dann die "ewigen Helden". Bei diesen ist es mangels einer eigenen Homepage meistens ein Link zu Wikipedia, dem Sie viele Informationen entnehmen können.

Hier die "aktuellen" Topstars des Wintersports in Österreich:

Felix Gottwald
Nicht lange nach dem Karriereende von Klaus Sulzenbacher und neben Mario Stecher war da plötzlich wieder ein Top-Kombinierer im Stall der Nordischen Österreicher. Und der gewann dann alles, was es zu gewinnen gibt: Doppelolympiasieger, Weltmeister, Weltcup-Gesamtsieger und 20 Einzelbewerbe. Überraschendes Comeback (nach 2 Jahren Pause) in der Olympiasaison 2009/2010 - nochmals Gold im Team.

Benjamin Raich
Der derzeit beste Skifahrer Österreichs - mehrfacher Weltmeister, Olympiasieger, Gesamtweltcupsieger, Disziplinenweltcupsieger. Der Blitz aus Pitz.


Michael Walchhofer
Der Radstädter ist Speed-Spezialist (Abfahrt) und konnte in dieser Disziplin schon Olympiagold sowie 3x den Disziplinenweltcup in der Abfahrt gewinnen. Was die wenige wissen: Walchhofer startete im Slalom in den Weltcup (war 1999 Europacupsieger im Slalom wie auch in der Gesamtwertung) und kehrte den Stangen dann ziemlich den Rücken zu (außer in einigen Kombinationen).

Thomas Morgenstern
2003 ging der Stern von Thomas Morgenstern erstmals auf. Erst 2006 glitzerte er dann Gold: Bei den Olympischen Spielen in Turin gleich doppelt: Einzel- und Teamolympiasieg. 2007/2008 mutierte Morgenstern dann zum Seriensieger und konnte sich auch den Gesamtweltcup der Skispringer sichern. 2010 Olympiagold mit der Mannschaft.

Gregor Schlierenzauer
Mit Morgenstern derzeit der stärkste ÖSV-Adler. Teamweltmeister und Skiflugweltmeister sind bisweilen die Toptitel für den jungen Innsbrucker - 2008/2009 gesellte sich noch (nach dominater Saison) ein Gesamtweltcuptitel dazu.
2010 Olympiagold mit der Mannschaft.

Wolfgang Loitzl
Weit mehr als 200 Weltcupbewerbe bedurfte es, ehe der nette Bad Ischler am 1.1.2009 in Garmisch-Partenkirchen erstmals auch im Einzelspringen (zuvor gab es schon mehrfach Gold bei Teambewerben) zuschlug.
Nach vielen Jahren im Vorderfeld (aber nicht ganz vorne) war plötzlich ein Knoten gelöst und Loitzl holte sich auch gleich die Vier-Schanzen-Tournee 2008/2009 und einen WM-Titel im Einzel. 2010 Olympiagold im Team.

Andreas und Wolfgang Linger
2006 und 2010 fuhren die Tiroler Brüder im olympischen Eiskanal mit der Rodel allen davon.

Marlies Schild
Die Slalomkönigin, die im Weltcup schon einiges gewonnen hat.
Bei Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften (im Einzelbewerb) und im Gesamtweltcup noch in Lauerposition.
2008/2009 verletzungsbedingt out. 2009/2010 wieder Siegläuferin.

Nicole Hosp
Großartige Ski-Technikerin, die aber auch in den schnellen Disziplinen schon gut gepunkten hat.
Der Gesamtweltcup ist schon als erledigt abgehakt, WM (Einzelbewerb) und Olympiasieg fehlt noch.
Den meisten als NIKKI Hosp bekannt. 2009/2010 verletzungsbedingt out.

Kathrin Zettel
Die Niederösterreicherin (Göstling) ist Technikspezialistin und konnte sich schon einige Weltcupsiege sowie einen Weltmeistertitel in der Kombination holen - nach wie vor eine der größten Skihoffnungen bei den Damen.

Nicht mehr aktiv:

Toni Sailer
Mit 3 Olympiasiegen (Cortina d'Ampezzo 1956) ist der Kitzbüheler noch immer ganz oben in der heimischen Olympiasiegerwertung. 2009 verstorben.

Karl Schranz
3x Weltmeister, 2x Gesamtweltcup - mit äußerst unglücklicher Bio bei Olympischen Spielen, welche 1972 (Sappero) mit dem Ausschluß von Schranz (Verstoß gegen den damaligen "Amateurparagraph") gipfelten.

Hermann Maier
3x Weltmeister, 2x Olympiasieger (Nagano - mit Megasturz in der Abfahrt vor seinen beiden Titeln), 4x Gesamtweltcup, jede Menge Disziplinenweltcup und eine Unmenge an Einzelsiegen - den "Herminator" braucht man kaum vorzustellen.
Rücktritt vor der Olympiasaison 2009/2010.

Franz Klammer
Die Beliebtheit des sympathischen und stets gut gelaunt wirkenden Kärtners resultiert aus dem Abfahrt-Olympiasieg anno 1976 zu Innsbruck (Patscherkofel). Denn diesen forderte die gesamte Skination Österreich damals ein. 5 Abfahrts-Gesamtweltcupsiege sowie 26 Einzelweltcupsiege runden die tolle Bilanz des Abfahrers ab. 1974 gilt es noch einen Weltmeistertitel in der Kombination zu erwähnen.

Fritz Strobl
Abfahrt- und Super-G-Spezialist, Olympiasieger und Teamweltmeister mit starkem "Mozart-Abgang" von den Skipisten.

Stephan Eberharter
Ein Topbeispiel für eine Karriere mit Hoch und Tiefs: 1991 als ganz Junger Doppelweltmeister in Saalbach-Hinterglemm, dann lange Jahre ohne Erfolge, dann von 1998 bis 2004 Seriensieger, 2002 im letztmöglichen Rennen Olympiagold, 2003 noch ein WM-Gold zum Drüberstreuen. 2x Gesamtweltcupsiege, mehrfach Abfahrt- und Super-G-Gesamtweltcup. In seiner Hochzeit in starker Konkurrenz zum Mitdominator Hermann Maier (der anfangs das größere Presseecho hatte).

Marc Giradelli
Der Vorarlberger startete zwar seine ganze Karriere lang für Luxemburg, darf aber in dieser Auflistung nicht fehlen.
Immerhin gewann er 5x den Gesamtweltcup, 10x einen Disziplinenweltcup und 46 Weltcuprennen. Bei Olympischen Spielen fehlte Giradelli oft das Glück - "nur" 2 zweite Plätze stehen hier zu Buche.

Andreas Goldberger
Gewann zwar so ziemlich alles, was man als Skispringer gewinnen kann - aber eben nur ziemlich alles: Bei Olympischen Spielen war dann doch immer jemand anderer in Bestform. Trotzdem kann sich die Bilanz von "Goldi" sehen lassen:
20 Weltcupsiege, 2x Sieger der Vierschanzentournee, 3x Gesamtweltcupsieger, 2x Skiflugweltmeister (1x Einzel, 1x Team) und ein Haufen Medaillen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen.

Anton Innauer
1976 in Innsbruck noch die Silberne hinter Karl Schnabl. 1980 in Lake Placid dann endlich olympisches Gold für den Stilisten, der als erster Österreicher 5x die Note 20 erhielt (1976 in Obersdorf bei Skifliegen). Ebendort konnte er auch den damaligen Weltrekord im Skifliegen erzielen. 1979 gewann er das erste Springen des neu formierten Skisprung-Weltcups. Auch als Trainer der Skispringer und später als Chef der Nordischen konnte der sympathische und intelligente Innauer große Erfolge erzielen.

Markus Prock
Der Toprodler aus Österreicher, der nie Olympiasieger wurde - das wird Markus Prock wohl für viele bleiben.
Doch 10 Weltcup-Gesamtsiege, 33 Einzelsiege, 1x Weltmeister und 3 Olympiamedaillen sprechen eine klare Sprache. Wenn da der Georg Hackl nur nicht gewesen wäre...

Annemarie Moser-Pröll
Die bisweilen erfolgreichste Skifahrerin aus Österreich ist die Salzburgerin Annemarie Moser-Pröll.
Sie gewann 6x den Gesamtweltcup, 7x den Abfahrtsweltcup, holte 62 Weltcupsiege (Rekord bei den Damen!) und gewann auch 1980 in Lake Placid die (längst verdiente) Goldmedaille in der Abfahrt. Moser-Pröll war aber nicht nur in der Abfahrt stark - Sie gewann sämtliche damals ausgetragene Disziplinen.

Michaela Dorfmeister
Eine der erfolgreichsten Speeddamen: 2x Olympiasiegerin, 2x Weltmeisterin, 1x Gesamtweltcup + einige Disziplinengesamtweltcupsiege. Wohl die erfolgreichste (geborene) Wienerin im Skizirkus.

Renate Götschl
Die Speed-Queen - mehrfache Siegerin des Abfahrtsweltcups sowie des Super-G-Weltcups. Auch der Gesamtweltcup (2000) und mehrere WM-Goldmedaillen im Portfolio. Bei Olympischen Spielen glücklos (Silber und Bronze) - 2009 dann ein erfreuliches Karriereende: Baby im Anmarsch.

Alexandra Meissnitzer
Und noch eine schnelle Frau: In 3 Disziplinen WC-Siegerin. Gesamtweltcup 1999, Doppelweltmeisterin in Vail (1999) und einige Olympiamedaillen (ohne Gold). Zuletzt vom Verletzungspech verfolgt aber immer im Vorderfeld zu finden.
Karriere 2008 beendet.

Petra Kronberger
Nur wenige Jahre blieb Petra Kronberger im Skizirkus - schon 23 Jahren sagte die Salzburgerin überraschend dem Skisport ade.
Dabei hätte sie vielleicht die erfolgreichste Österreicherin überhaupt werden können - denn in kurzer Zeit holte sie 3 Gesamtweltcupsiege, 2 Olympiasiege und wurde auch Weltmeisterin.

Anita Wachter
Die Vorarlbergerin, welche ob ihrer zierlichen Statur den Namen "Pistenfloh" bekam, konnte 1988 in Calgary die Olympische Kombination für sich entscheiden. Viele Mediallien (aber keine Goldene mehr) sollten bei WM und Olympia noch folgen. Darüber hinaus ein Gesamtweltcupsieg, 2 x Riesentorlauf-Weltcup und 18 Weltcupsiege runden die Sache solide ab.

Christian Hoffmann
Zunächst gelang Hoffmann 1998 eine Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Nagano. Der zweite Riesenerfolg für den Langläufer gab es 1999 in der Raumsau, als Hoffmann mit der Langlaufstaffel vor heimischen Publikum Gold holte (als Schlussläufer). 2002 ging es dann zu den Spielen nach Salt Lake City, wo Hoffmann die Silberne mit nach Hause nahm. Um diese dann erst 2004 (nach endgültiger Disqualifikation wegen Doping des für Spanien startenden Deutschen Mühlegg) in Gold umzutauschen und später selbst ständig mit Dopingvorwürfen konfrontiert zu werden.

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